Hallo,
unser kleiner Geier hat sich als Mädchen rausgestellt.
Ihr Zustand ist mehr oder weniger unverändert. Sie zeigt wenig Neugier,
frisst und frisst und frisst.
Die DNA-Analyse hat sich auch auf eine Viruserkrankung (Federviren?)
erstreckt. Ergebnis war negativ. Soll aber nicht
hundertprozentig heißen, dass die Kleine das nicht hat. Wir sollen noch die
14 Tage (jetzt noch 9) warten und weiterbehandeln,
und dann noch mal anrufen.
Ich bilde mir ja ein, dass am Kopf langsam neue Federn in Sicht kommen,
aber wie gesagt, vielleicht ist da Wunsch der Vater des Gedankens.
Allerdings scheint sie sich an Brust etc. selbst zu rupfen, wir haben
einige größere Federn gefunden. Natürlich wissen wir nicht,
wieviel Federverlust normal ist. Direkt beobachten konnten wir das Rupfen
noch nicht, da die Maus bei Annäherung an den Käfig mehr oder weniger
erstarrt. Und wenn ich sehe, dass sie mit dem Spielzeug, an dem sie
eigentlich rupfen und knabbern sollte, kuschelt, blutet mir das Herz.
Ob das Schnabelknacken Entspannung bedeutet, weiß ich nicht, bin da auch
völlig ohne Idee.
Wir haben schon überlegt, sie tagsüber bei entsprechendem Wetter in den
Garten zu stellen, wissen aber nicht, ob das jetzt eher willkommene
Abwechslung oder zusätzlicher Stress wäre. Ich befürchte eigentlich, eher
letzteres.
Jedenfalls suchen wir jetzt einen passenden Kerl für sie. Die beiden
könnten sich erst mal in zwei Käfigen aneinander gewöhnen und dann nach
Ende der Quarantäne zusammen in die für beide neue Voliere einziehen.
Falls jemand einen passenden Partner weiß, bitte melden.
Gruß
Moreta