Hallo,
ich wollte mich mal kurz vorstellen.
Ich bin 45 Jahre alt, wohne in Spreewaldnähe und lebte bis gestern
glücklich und zufrieden mit Mann, ein paar Goldfischen und zwei Hunde so
vor mich hin.
Am gestrigen Tage waren wir ungterwegs und trafen auf einen Vogelkäfig, der
etwas größer als ein Computermonitor war. In diesem
saßen drei Vögel, welche wohl gelbe Ziegensittiche sind. Einer von ihnen
war am Kopf bis auf ein paar kurze rote Federn völlig kahl und hockte
soweit wie möglich von den beiden anderen entfernt (bei der Größe des
Käfigs ca. 20 cm). Das arme Vieh, da musst Du
was tun....
Da ich bisher keinen Bezug zu Vögeln habe, bin ich erst mal wieder davon
abgekommen. Mein Mann kam an den Käfig und sagte: den armen Kerl müssen wir
retten! Kurzes hin und her (keine Ahnung, wohin mit ihm etc.) wurde ein
großer Käfig gekauft, Futter, Vogelsand usw.
Vogel gekauft, und nach Hause. Käfig eingerichtet, Vogel rein.
Erst dachte ich, dass es hauptsächlich die beiden anderen waren, die ihn so
zerrupft haben, aber er ist auch unter den Flügeln ziemlich gerupft, so
dass ich annehme, dass es sich um Selbstverstümmelung gehandelt hat.
Er war dann auch schnell recht munter, kletterte im Käfig herum, fraß und
trank. Nach dem ich ihm einen Blumenunersetzer mit Wasser in den Käfig
stellte, dauerte es auch keine 5 min. bis er ein ausgiebiges Bad nahm.
Direkt krank wirkt er nicht, wir wollen jedoch noch mit ihm zum Tierarzt,
da mir Krallen und Schnabel ziemlich lang zu sein scheinen.
Mein Herr und Meister beginnt heute mit dem Bau einer Außenvoliere, für den
Kleinen, damit er nicht lange in dem Käfig bleiben muss. (Die Wintervoliere
kommt dann später, hat ja noch ein bisschen Zeit)
Natürlich soll er/sie auch Gesellschaft bekommen, aber ich schätze, er
sollte sich erst mal ein bisschen eingewöhnen und zur Ruhe kommen.
Ich werde sicher erst mal einige Fragen haben, besonders im Hinblick auf
die Vergesellschaftung.
Zahm soll/muss er nicht werden, er soll bei uns nur ein halbwegs
artgerechtes Leben führen.
Das wars fürs erste,
Gruß Moreta
(ich weiß, das ganze war mal wieder ein bisschen schnell und unüberlegt,
aber wenn es um Viecher geht, sind wir manchmal ein
wenig bekloppt)